Bridgekameras im Test 2017



Was ist eine Bridgekamera?


Künstlerische Aufnahmen sind oft Profis mit sehr teuren Geräten aus dem Bereich der Spiegelreflex- und Systemkameras, sowie einer Menge Knowhow verbunden. Um als Privatperson kein kleines Vermögen ausgeben zu müssen, dienen Bridgekameras als Bindeglied zwischen Qualität und einem durchaus lohnenswerten Preis.

Die Bridgekamera soll, wie die Übersetzung des englischen Begriffs Bridge (Brücke) bereits erklärt, als Bindeglied zwischen kleinen Kompaktkameras und den Profimodellen mit vierstelligen Beträgen für Basisgeräte und Linsen bieten. Die Bridgekamera eignet sich für hochwertige Aufnahmen, indem sie die Qualität von professionellen Fotos mit einem guten Einstiegspreis verbindet. Auch die Funktion gilt als Verbindung der Spiegelreflex und er Kompakttechnologie.

Die Verwendung der Bridgekamera findet meist im privaten Bereich statt. Aufgrund diverser optionaler Linsenaufsätze bietet die Bridgekamera eine sehr gute Basis für Fotos fast wie aus einem professionellem Studio und auch für künstlerische Aufnahmen mit besonderen Belichtungszeiten oder einem hohen optischen Zoom sind die Modelle geeignet. Im privaten Bereich gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die Bridgekamera zum Werkzeug zu machen, wenn Erinnerungen in Form von Fotos aufbewahrt werden sollen, sei es das Sightseeing bei einer Urlaubsreise, eine Hochzeit oder eine andere Feier. Die Bridgekamera bietet gute Möglichkeiten unterschiedlichster Fotodisziplinen. Diese werden auch durch den Blitzschuh auf den meisten Modellen erweitert. Der Blitzschuh wird mit einem Blitz bestückt - die Bilder werden so noch vielseitiger ausgeleuchtet. Der Blitzschuh kann auch als Halter für andere Erweiterungen genutzt werden.

Obwohl die Objektive fest verbaut sind, zeigen einige Hersteller Modelle die Funktion einer Bridgekamera und die Möglichkeit, Objektive zu ergänzen. Die Bridgekamera wird so noch vielseitiger. Der Bridgekamera Test 2016 soll zeigen, welche Modelle das Potential zum Testsieger haben. Wie funktioniert eine Bridgekamera, was ist das Besondere? Worin bestehen Unterschiede zu anderen Kameratypen, auf was sollte beim Kauf geachtet werden und welche Informationen sind sonst wichtig?

Wie funktioniert eine Bridgekamera


Die Funktionen einer Bridgekamera ähneln den einfachen und doch umfassenden Optionen der Kompaktkameras. Statt die richtige Einstellung durch eine Kombination aus Brennweite und Belichtung selbst suchen zu müssen, stehen je nach Modell verschiedene automatische Modi neben der manuellen Einstellung von Belichtungszeit, ISO Wert und Brennweite zur Verfügung.

Nach der Betätigung des Startknopfes fährt die Kamera in wenigen Sekunden hoch. Die Linsen, welche das Objektiv schützen werden nun entfernt und die Aufnahme von Bildern oder Videos kann beginnen. Neben einem Modus, in welchem die Lichtverhältnisse automatisch erfasst werden, gibt es auch verschiedene weitere Modi, wie für Makroaufnahmen, also ein Auslösen an der Kamera, wenn sich das Objekt sehr dicht vor der Linse befindet, Serienbilder und Einstellungen zu verschiedenen weiteren Auslösezeiten und Eigenschaften.

Bridgekameras unterstützten neben dem Schießen von Fotos auch die Aufnahme von Videos, eine Eigenschaft, die mit dem Durchbruch der digitalen Bildspeicher bei allen Kameratypen zu finden ist. Dabei zeigen die verschiedenen Modelle so wie bei der Qualität der Fotos auch im Bereich der Videos Abweichungen. Gute Bridgekameramodelle zeigen mindestens eine HD-Qualität oder überbieten diese noch mit der HD-Ready oder Full-HD Qualität.

Die Objektive der Bridgekamera sind fest verbaut, zeigen allerdings oft einen sehr hohen Zoombereich, welcher viele Objekte noch näher vor die Linse holt. Auch hier gibt es Unterschiede: Während einige Bridgekameras einen optischen Zoom mit einem Faktor der 50-fachen Vergrößerung zeigen, bleiben andere bei einer 25-fachen Vergrößerung. Der Zoom entsteht aus dem Verhältnis der verwendeten Linsen im Objektiv. Auch Objektivvorsätze, wie z.B. Weitwinkelvorsätze sind eine Möglichkeit, um die Eigenschaften der Linse im Nachhinein zu modifizieren.

Die Bildqualität liegt nicht nur aufgrund der zoomfähigen Objektive über der von digitalen Kompaktkamera Modellen. Der lichtempfindliche Chip ist größer als bei den Kompaktkameras und kann darum in Aspekten der Farbtiefe, der Rauscharmut, des Bildkontrastes, sowie der resultierenden Bildgröße punkten. Einige Bridgekameras werden vom Handel als 3D-Bridgekameras beworben. Der besondere Effekt dieser Kameras ist ein hoher Kontrast und eine Farbtiefe, welche das Bild sehr lebendig aussehen lassen.

Welche Bridgekamera-Typen gibt es?


Der Bridgekamera Vergleich soll zeigen, wie die Merkmale zu anderen Kameras abschneiden. Auch die Sonderform der 3D-Bridgekameras wird im Vergleich gegenübergestellt.

Bridgekamera, Kompakt- und Spiegelreflexkamera


Die Bridgekamera liegt qualitativ zwischen Spiegelreflex oder Systemkamera und den kleinen Kompaktkameras oder auch einfach Digitalkameras. Als verbindende Brücke zwischen den Bildqualitäten zeigt die Bridgekamera einen mittelgroßen Sensor, ein fest verbautes Objektiv, welches im Vergleich zur Kompaktkamera einen hohen Zoom aufweist und viele praktische Aspekte, welche für schöne Bilder sorgen, ganz ohne dass professionelle Vorkenntnisse erfüllt sind.

Bridge Kamera und 3D Bridge Kamera Vergleich


Die Frage: "Was ist eine 3D Bridgekamera?" kann einfach geklärt werden. Im Gegensatz zu einer üblichen Bridgekamera zeigen die Bilder der 3D Bridgekamera besondere Kontraste, eine hohe Farbechtheit und wirken dadurch räumlicher als mit einer üblichen Bridgekamera. Als kauf-entscheidendes Kriterium konnte dieses Merkmal nicht festgemacht werden, da die Bezeichnung oft im Handel auftaucht, von den Herstellern selbst allerdings kaum gesondert als Produkteigenschaft gelistet wird. Dies liegt an dem Sachverhalt, dass die Bezeichnung 3D nicht voll und ganz zutrifft, was klar wird, wenn man die Ergebnisse der 3D-Bridgekamera mit dem wirklich dreidimensional erscheinendem Bild eines 3D-Smart TVs oder mit speziellen Fotografien unter einer 3D-Brille vergleicht.

Kaufkriterien - Was macht eine gute Bridgekamera aus?


Die Kaufkriterien für eine gute Bridgekamera ähneln denen einer Spiegelreflexkamera. Das Bild einer jedem Kamera ergibt sich aus dem Verhältnis der Linsen im Objekt einer Kamera, der Empfindlichkeit des Sensors für die Aufnahme und auch der Eigenschaft durch physische und digitale Filter. Ein hochwertiges Bridgekamera Objektiv ist ein Hauptkriterium. Es sollte einen weiten einstellbaren Bereich der Brennweite aufweisen und auch der Zoom spielt eine gewisse Rolle für Detailaufnahmen, z.B. Statuen auf einem Gebäude oder ein spontaner Schuss in einer mittleren Entfernung.

Foto- und Videoqualität


Die Foto- und Videoqualität der Bridgekamera Testobjekte war für den privaten Bereich bei allen getesteten Modellen zu empfehlen. Die Bilder werden in einer hohen Qualität und Größe angefertigt. Die Ausleuchtung der Geräte ist durch inkludierte Blitze gut und auch Blitzschuhe für die spätere Erweiterung bieten viel Potential für hochwertige Fotos mit Echtheitscharakter. Die Bridgekamera hat aufgrund digitaler Technik Camcordern eine enorme Konkurenz gemacht. Die Videoaufnahmen sind bei den meisten Modellen in HD-Ready oder Full-HD möglich. Dies entspricht einer Qualität, welche Urlaubsvideos und Aufnahmen für Hobby oder Beruf in Filmqualität gewährleistet.

Objektiv, Sensor und Hardware


Das Objektiv ist im Prinzip das Herzstück der Bridgekamera. Es ist der Faktor, der die Geräte eher in Richtung Spiegelreflex, als in Kompaktkamera tendieren lässt. Die Objektive des Bridgekamera Tests zeigen einen hohen Brennweiten Bereich, welcher auch mit einem kleinen Bildsensor alle vorstellbaren Bedürfnisse erfüllt. Die Qualität der Bridgekameras kann genutzt werden, um hochdetaillierte Urlaubsfotos auszudrucken, selbst auf Postergröße wirken die Aufnahmen sehr realistisch. Mit einem hohen optischen Zoom, also der Möglichkeit das Bild durch eine Verschiebung der Bündelung von Lichtstrahlen, näher heranzuholen, treten die Detail des Alltags in den Vordergrund.

Auch die Größe der Sensoren variiert von Bridgekamera zu Bridgekamera. Modelle mit einem großen Sensor sollten bevorzugt werden, sofern die Qualität des Objektivs nicht unter der Wahl leidet. Umso größer der Sensor, umso größer die Qualität der Fotos. Bridgekameras mit einem großen Sensor tragen auch dem Namen 3D Bridgekamera oder Superzoomkamera.

Moderne Bridgekameras lassen sich über Near Field Communication oder WLAN mit einem smarten Endgerät verbinden. Dies ermöglicht zudem, geschossene Fotos sicher an das Mobiltelephon weiterzuleiten, sofern dieses dafür eingerichtet wurde. Alle Bilder werden dadurch auf Wunsch gleich doppelt gespeichert, bis es zur näheren Auswahl kommt.

Bedienung und Einstellung


Nicht nur die physikalischen, optischen Eigenschaften des Lichts und die Größe des Mediums, welches sie auffängt spielt eine Rolle. Durch einen weiten Einstellbereich der Belichtungszeit kann die Qualität des Fotos an die Umstände angepasst werden: Eine kurze Belichtungszeit ermöglicht Aufnahmen von schnellen Objekten, ohne dass diese verschwimmen. Dies kommt z.B. beim Sport, in der Naturfotografie und bei Momentaufnahmen zum Einsatz. Eine lange Belichtungszeit ermöglicht Aufnahmen aus dem künstlerischen Bereich. Die lange Belichtungszeit sorgt dafür, dass sich bewegende Punkte im Bild ineinander verschwimmen und langgezogene Muster ergeben.

Die Menüführung aller Bridgekameras ist sehr einfach und erklärt sich im Prinzip von selbst, da alle nötigen Informationen oder auch Menüpunkte klar lesbar auf einem großen LCD Display erscheinen. Die Kamera sollte einfach verstellbare Fotomodi vorweisen und auch schnell auf Videoaufnahme oder manuelle Lichterkennung umschalten. Verschiedene Aufnahmeaspekte wie Serienbilder schaffen weitere Möglichkeiten, den Erinnerungen Nachdruck zu verschaffen.

Bekannte Hersteller und Serien


Canon


Das japanische Unternehmen wurde 1937 gegründet und zeigt ein breites Feld guter und sehr guter technischer Geräte. Im Bereich der Kameras bietet die Serie Canon PowerShot ein gutes Spektrum an Bridgekameras. Canon gilt als größter weltweiter Kamerahersteller.

Nikon


Im Jahr 1917 gegründet, kommt der Hersteller Nikon ebenfalls aus Japan. Das Unternehmen stellte zu Beginn optische Gläser her - technische Aspekte folgten mit der Zeit. Die Erfahrung zeigt sich unter anderem in der Kamera Serie Nikon Coolpix

Sony


Sony liefert Qualität mit Geschichte aus Tokyo, Japan. Das Unternehmen ist der wohl größte Japanische Hersteller für Unterhaltungselektronik. Die bekannte Serie Sony Cyber-Shot beinhaltet neben Bridgekameras auch andere Modelle.

Weitere Hersteller


Canon, Cullmann, Fujifilm, Kodak, Leica, Medion, Nikon, Olympus, Panasonic, Pentax, Rollei, Samsung, Sony

FAQ Bridgekamera


Eignet sich eine Bridgekamera für Anfänger?


Eine Bridgekamera bietet allen Hobbyfotografen, Gelegenheitsknipsern und auch häufigen Anwendern viel Freude. Mit einer guten Bridgekamera lassen sich bereits sehr hochwertige Fotos ganz einfach schießen. Alle Fotografen mit unruhiger Hand sollten auf ein Stativ oder eine automatische Bildstabilisierung setzen. Durch verschiedene Aufnahmemodi sind auch Bilder ohne zusätzlichen optionalen Blitz möglich. Alle üblichen Aufnahmen von Detailfoto in einem recht guten Makrobereich bis hin zum Zoom mit einem optischem Zoom im Bereich der 50-fachen Vergrößerung und darüber hinaus.

Sind mit der Bridgekamera auch professionelle Bilder möglich?


Ja. Mit einem guten Gespür für Brennweite, Belichtung und Zoom sind sehr detailgetreue Aufnahmen möglich, welche sich auch in einigen professionellen Fotoshoots eignen.

Wo sind die Grenzen der Bridgekamera?


Durch die kleinen bis mittelgroßen Sensoren gibt es leichte Schwächen bei sehr intensiven Makroaufnahmen. Vergrößert man die Aufnahmen bis in den maximalen Bereich, kann es zu minimalen Unschärfen kommen - der optische Zoom gleicht dies zum Glück aus.

Wie groß wird ein Bild mit 50 Megapixeln?


50 Megapixel bezeichnen 50 Millionen Bildpunkte. Ein DIN A2 Plakat hat bei einer Bildqualität von 300 dpi (Bildpunkte pro Zentimeter) eine Größe von 4961 x 7016 Pixeln, dies entspricht bei bester Fotoqualität insgesamt knapp 35 Millionen Pixeln. Wichtig ist auch, dass die Qualität des Sensors durch die der Linse getragen wird. Alle Anwendungen im Privatbereich sind dadurch mehr als abgedeckt. Das menschliche Auge nimmt aus nächster Nähe bei sehr guter Sehkraft maximal 320 dpi wahr.